Bedeutung:

Die Otterndorfer Kirche ist die größte im Land Hadeln; ihre Geschichte lässt sich bis in das 13. Jh. verfolgen. Nach der 1526 eingeführten Reformation, die dem Land eine eigene Hadelner Kirchenverordnung brachte, genoss die Gemeinde besondere Privilegien. So war die Kirche seit 1620 Sitz eines Konsistoriums für das Land Hadeln und bis 1976 Sitz der Superintendentur für das Hadelner Hochland. Wie auch andere Kirchen des ehemaligen Kirchenkreises Land Hadeln überrascht das Gotteshaus durch seine reiche, dabei fröhliche Ausstattung aus dem 14. bis 18. Jh.