Jedes Jahr am 1. Freitag im März rückt ein Land mit seinen Pro­blemen und seiner Verletzlichkeit, aber auch seiner Schönheit und seiner Kraft in den Blickwinkel der christlichen Welt. Und hier sind es wiederum hauptsächlich die Frauen, die auf ihre Situation aufmerksam machen. Am Weltgebetstag schärfen sie unseren Blick für weltweite Herausforderungen wie Armut, Gewalt gegen Frauen und Klimawandel.

In diesem Jahr stellen die Frauen aus Vanuatu, einem paradiesischen (aber gefährdeten) Inselstaat im Südpazifik, den Gottesdienst am Weltgebetstag unter das Thema: „Worauf bauen wir?“
Eine fertige Antwort ist nicht in Sicht. Die schmerzliche Erfahrung, dass sie (und auch wir) nicht auf alte Gewissheiten bauen können, muss in die Zukunftsplanung mit einbezogen werden. Sie bauen und vertrauen aber auf ihren nationalen Leitspruch “In Gott bestehen wir”. Dabei ist Resilienz gefragt, zähe Wiiderstandskraft, aber wie auf Vanuatu mit einem Lächeln.
Aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie wird der Weltgebetstag in diesem Jahr anders gestaltet:
> In der St. Severi-Kirche wird es am 5. März um 17 Uhr eine vorbereitende Andacht zum Weltgebetstag der Frauen geben.
> In dieser Andacht werden Sie das diesjährige Gastgeberland Vanuatu mit seinen Besonderheiten und Problemen kennenlernen.
< Kreiskantor Kai Rudl wird einige Lieder aus der Weltgebetstagsordnung spielen.
> Jede Besucherin / Jeder Besucher erhält ein Überraschungspaket mit einer Einladung zu dem großen Weltgebetstags-Gottesdienst, der um 19.00 Uhr im Fernsehen und im Internet übertragen wird: bei Bibel TV oder auch bei YouTube oder auf der Weltgebetstagsseite www.weltgebetstag.de
Herzliche Einladung, machen Sie mit, Männer und Frauen!

Rosemarie Krause